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Ausgedehnter Wohnungsbrand in einem Mehrfamilenhaus


Es war kurz vor 12.30 Uhr, die meisten der Einsatzkräfte der Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld saßen am Mittagstisch, um das sonntägliche Mahl einzunehmen, als der Funkmeldeempfänger mit dem Stichwort „Zimmerbrand“ zum Einsatz alarmierte. Der Einsatzort befand sich in einem Mehrfamilienhaus im Zellweg. Die vorgehenden Feuerwehrkräfte fanden im ersten Obergeschoss einen ausgedehnten Wohnungsbrand vor, bei dem schon die Eingangstür durchgebrannt war und die ersten Flammen ins Treppenhaus schlugen. Sofort wurde die Bekämpfung des Brandherdes von zwei Seiten angegangen. Ein Trupp ging über das Treppenhaus und ein weiterer über den auf der Rückseite gelegenen Balkon vor. Da aufgrund einer geplatzten Fensterscheibe die Flammen sich schon ihren Weg in den Dachkasten gesucht hatten, musste schnell gehandelt werden, um einen Dachstuhlbrand zu verhindern. Ein weiterer Angriffstrupp öffnete die Dachhaut und löschte das sich dort befindliche Feuer ab. Alles in allem konnte nach knapp einer Viertelstunde „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Zwei der Hausbewohner mussten durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und für eine weitere möglicherweise erforderliche Behandlung dem Krankenhaus zugeführt werden. Da sich der Brandrauch über das gesamte Haus verteilt hatte, waren neben den Nachlöscharbeiten auch umfangreiche Belüftungsmaßnahmen erforderlich. Außerdem bestand Erfordernis, dass die Energielosigkeit des Wohngebäudes herzustellen war, was zu Folge hatte, dass keiner der Bewohner in seine Wohnräume zurückkehren konnte. Glücklicherweise fanden alle Betroffenen entsprechende Unterkunft im privaten Bereich. Ende des Einsatzes für die Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld war gegen 15.00 Uhr zu verzeichnen.

 

Wieder einmal zeigte sich, das Rauchmelder Leben retten. Denn dadurch folgte eine frühzeitige Warnung der Bewohner, um sich frühzeitig in Sicherheit zu bringen.



Fotos: P. Müller - Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld u. privat

       (P. Müller, 25.04.2021)