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Sturmböen entwurzelten Bäume entlang der L517

und beschädigten Hochspannungsleitung


Immer wieder fegten Sturmböen am heutigen 08.01.2018 über Clausthal-Zellerfeld hinweg. In den Abendstunden waren sie über dem Hochplateau von Zellerfeld so heftig, dass sie entlang der Schulenberger Straße (L517) mehrere große Fichten entwurzelten. Zum Teil fielen sie über die Fahrbahn der Straße und zum Teil verfingen sie sich in anderen Bäumen. Die L517 zwischen Clausthal-Zellerfeld und Schulenberg i.O. war damit nicht passierbar.

 

Um 20:15 Uhr wurde die Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld mit dem Stichwort „Sturmschaden / Baum“ alarmiert. Eine Erkundung an der Einsatzstelle brachte das Ergebnis, dass mehrere große Fichten die Fahrbahn vollständig blockierten. Weiterhin drohten noch Bäume, aufgrund der bereits bestehenden Schräglage und teilweisen Entwurzelungen, in den öffentlichen Verkehrsraum zu fallen. Außerdem war die entlang der L517 führende Hochspannungsleitung durchtrennt, sodass sich die Strom führenden Kabel in den Bäumen verfangen hatten oder auf den Erdboden gefallen sind.

 

Eine sofortige Benachrichtigung der HarzEnergie, als zuständiger Versorger, war die Folge, damit die Hochspannungsleitung stromlos geschaltet und eine Erdung vorgenommen wird. Daneben erfolgte eine Alarmierung der Feuerwehr Schulenberg, da die L517 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden musste, was die Einsatzkräfte aus Schulenberg für den Raum zwischen Einsatzstelle und Schulenberg übernahmen. Außerdem kontrollierten sie den Bereich bis Festenburg.

 

Zwischenzeitlich waren auch der zuständige Revierförster und ein Vertreter der Straßenmeisterei am Einsatzort eingetroffen. In einer Lagebesprechung zwischen Feuerwehr, Polizei, Landesforst Niedersachsen und Straßenmeisterei wurde entschieden, dass die, die Fahrbahn blockierenden Bäume jetzt nicht beseitigt werden. Es ist zu vermuten, dass weitere Bäume im Laufe der Nacht, aufgrund der immer noch anhaltenden Wetterlage, fallen. Eine Vollsperrung der L517 wurde polizeilich angeordnet und wird voraussichtlich bis in die Mittagsstunden des 09.01.2018 andauern. Bis dahin hofft die Landesforst alle Gefahrenstellen beseitigt zu haben.


Fotos: Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld

       (P. Müller 08.01.2018)